Programm 2019

Dienstag, 19. November 2019

09:00 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Ausstellung
10:00 Uhr
Begrüßung
Referent: Dr. Jörg Kempf | PROCESS, Vogel Communications Group
10:15 Uhr
Keynote: Alles Kopfsache - Erfolg ist planbar – Was die Pumpen- und Schüttgutwelt vom Spitzensport lernen kann mehr
Was wir von Spitzensportlern lernen können? Dass Erfolg kein Resultat des Glücks ist – Erfolg ist planbar. Erfolg ist erlernbar. Erfolg ist eine Lebenseinstellung. Erfolg beginnt im Kopf. In diesem Keynote Vortrag erfahren Sie die Erfolgsfaktoren von Spitzensportlern und wie Sie diese Schlüsselfaktoren in Ihr eigenes Leben transportieren. Sie erhalten zahlreiche, sofort umsetzbare Strategien für mehr Erfolg, denn: Erfolg ist kein Resultat des Glücks. Erfolg wird erlernt und über viele Jahre hinweg antrainiert.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Unter Druck die beste Leistung abrufen
  • Gedanken steuern
  • Aus Niederlagen lernen

Referent: Markus Czerner | Buchautor, Experte für Motivation und Erfolg

Vom Nachwuchs-Tennisspieler zum Diplom-Absatzwirt und über Umwege zu einem gefragten Keynote Speaker und Experten für Motivation und Erfolg. Markus Czerners Werdegang ist das Sinnbild dessen, was er seinen Zuhörern in seiner Keynote vermittelt. Erfolg ist kein Resultat des Glücks, sondern das Ergebnis harter Arbeit. Dabei verknüpft er die Welt des Spitzensports auf eindrucksvolle Art und Weise mit der Businesswelt und zeigt auf, was Manager, Führungskräfte und Mitarbeiter von Spitzensportlern lernen können. Markus Czerner inszeniert ein charmantes Treffen zwischen Sport und Business.

10:55 Uhr
Projektmanagement von der Natur abgeschaut – ein neuer Denkansatz mehr
Anlagenbauer stehen vor der ständigen Herausforderung, aus Projekterfahrungen zu lernen und Prozesse anzupassen. In der Realität haben viele Anlagenbauer aber ein Umsetzungsproblem: Die Organisation ist nicht in der Lage, die Prozesse schnell genug zu verändern, obwohl die Probleme identifiziert sind und die Massnahmen auf der Hand liegen.
Die Ursache des Umsetzungsproblems liegt oft in der Organisation selbst: Es gibt Silodenken, kein gemeinsames Ziel, und es fehlen die Ressourcen und das Know-How für effiziente Verbesserungen.
Hier gibt es einen Benchmark: In einem Lebewesen arbeiten oft Billiarden von Zellen perfekt zusammen. Jede chemische Reaktion ist extrem beschleunigt. Warum ist das bei Lebewesen möglich?
Viable Project Business überträgt die Systemdynamik von Lebewesen auf Organisationen und macht sie nutzbar für Anlagenbauer.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Übersetzung der Systemdynamik von Lebewesen auf Organisationen
  • Praktische Implementierung im Großanlagenbau

Referent: Clemens Dachs | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Clemens Dachs arbeitete als Krisenmanager im Großanlagenbau, bevor er sich der lernenden Organisation zuwandte. Heute ist er einer der Chief Engineer von Siemens und fokussiert sich auf die Organisation der Zukunft. Seit 2014 untersucht er, wie die Erfahrungen aus der Natur im Großanlagenbau genutzt werden können.

11:30 Uhr
„Alles im Fluss? Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Bewegen von Flüssigkeiten und Schüttgütern“ mehr
Schnelle und präzise Verfügbarkeit von Einsatzmaterialien ist zur industriellen Produktion von hohem, wirtschaftlichen Interesse.
Um Flüssigkeiten oder Feststoffe von A nach B zu fördern sind zum einen geeignete Fördermechanismen und zum anderen ihre Integration in das Gesamtkonzept einer Produktionsanlage unerlässlich. Es lässt sich nicht alles mit jeder Maschine fördern.
Nur wenn es gelingt, dass Produkt in die Fördereinrichtung hineinzubekommen, kann man es mit dieser Maschine oder Einrichtung auch an die entsprechende Stelle zu fördern.
Das wiederum erfordert ausgesprochene Detailkenntnisse über die Produktbeschaffenheit (Fliess/Rieselfähigkeit) sowie auch über die Produktionsanlage mit all ihren verbauten Komponenten.
Es bedarf also nicht nur eines guten Herstellers und eines Planers sondern auch die Einbindung eines erfahrenen Anlagenbetreuers, der den Produktionsablauf kennt.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Eigenschaften der Produkte berücksichtigen
  • Anlagenbesonderheiten berücksichtigen
  • Installationsfehler vermeiden

Referent: Manfred Thamm | Pumpenexpertise-NRW

Manfred Thamm war seit 1967 bei der Bayer AG (vormals Schering AG) in Bergkamen beschäftigt. Davon über 35 Jahre in der Produktion pharmazeutischer Arzneimittel. Aufgrund seiner betrieblichen Erfahrungen konnte er bei der Erweiterung und Vergrößerung der Produktionsanlagen die neuen Projekte beratend begleiten. Nach seinem Wechsel in die Infrastruktur des Standortes und übernahm er die Bestandspflege des gesamten Pumpenbestandes. Im Verlauf der Zeit baute er einen Pumpenpool auf und reduzierte die große Zahl der Pumpenhersteller, damit im Schadensfall immer eine bezüglich Leistungsdaten und Abmessungen adäquate Reserve-Pumpe verfügbar war. Beratung der Produktionsbetriebe und Projekte in Pumpenfragen, Auslegung und Beschaffung der Pumpen rundeten die Tätigkeiten ab. Seit September 2018 ist Manfred Thamm berentet, seitdem ist er als freiberuflicher Berater in allen Pumpenfragen tätig.

12:00 Uhr
Mittagspause // Networking und 1. Ausstellungsrundgang
13:30 Uhr
Förderung von abrasiven/korrosiven Feststoff-Flüssigkeitsgemischen mit Kreiselpumpen – Anforderungen an Auswahl und Betrieb
Referent: Thomas Schäfer  | Habermann Aurum Pumpen GmbH

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Schäfer, geb. 1964, studierte von 1989 bis 1992 Maschinentechnik an der FH Bergbau der DMT in Bochum. Von 1993/94 berufsbegleitende Weiterbildung zum Vertriebsingenieur. Seine Begeisterung für die Pumpentechnik entwickelte sich bereits während des Studiums. Nach dem Studium begann er 1993 bei Düchting Pumpen als Vertriebs- und Projektingenieur, übernahm 1996 die Position des Verkaufsleiters Export und war von 1998 – 2001 deren Gesamtvertriebsleiter. Neben Führungspositionen in Unternehmen der Fördertechnik, Intralogistik und des Sonder-maschinenbaus, übernahm er bei der Arthur Habermann GmbH und Co. KG zunächst die Bereiche Export Sales und Business Development. Von 2008 – 2012 verantwortete er dort als Geschäftsführer Technik und Vertrieb die Geschäftsbereiche Feststoffpumpen, Saugbagger und Edelstahlguß.

13:55 Uhr
Grenzen verschieben – wie Standzeitverlängerungen moderner Kunststoffnormpumpen trotz hoher Abrasion möglich sind
Referent: Steffen Jürgens | ASV-Stübbe GmbH & Co. KG

Steffen Jürgens studierte an der Fachhochschule Hannover, Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau. In seiner ersten beruflichen Station nach dem Studium bei Fa. GEA Ecoflex war er für die Projektierung und weltweiten Vertrieb von Plattenwärmetauschern zuständig.

Im Anschluss wechselte er zu Fa. WERNERT-Pumpen, wo er über 25 Jahre im Außendienst eigenverantwortlich Kunden aus dem Bereich der Chemie, der Kraftwerksindustrie und der Umwelttechnik betreute. Zu seinen Hauptaufgaben gehörten, neben der technischen Beratung und dem Verkauf, die Inbetriebnahme von Pumpen, die Erstellung von Schadensanalysen und die Durchführung von Produktschulungen.

Seit Anfang 2016 ist er als Produktmanager Pumpen bei STÜBBE mitverantwortlich für die Entwicklung und Markteinführung der neuen STÜBBE X-Class-Baureihen (Chemie-Normpumpen und vertikale Chemiepumpen aus Kunststoff).

14:20 Uhr
Ringkolbenpumpen-Technologie – Einsatz für Anwendungen mit Trockenlauf und Restentleerung mehr
  • Ringkolbenpumpen-Technologie, Funktionsprinzip. Was sind die wichtigsten Merkmale, Vorteile und Grenzen?
  • Wie definieren wir Trockenlaufsicherheit der Pumpe und die Fähigkeit zur pumpeneigenen Restentleerung?
  • Trockenlauf, Aufbau eines saugseitigen Vakuums und Kompressoreffekt in der Ringkolbenpumpe
  • Wie gut kann die Ringkolbenpumpe die Leitungen zur Kosteneinsparung restentleeren?

In welchen Anwendungen sind Trockenlaufsicherheit und Restentleerung wichtig?
Erfolge und Grenzen.

Was sind die Voraussetzungen für einen Trockenlauf und die Restentleerung unter ATEX-Bedingungen?
  • Neue, leistungsstärkere Ringkolbenpumpen für höhere Förderleistungen
  • Neue Generation der Ringkolbenpumpen kommt ab 2020 auf den Markt. Kurzer Ausblick


Das lernen die Teinehmer im Vortrag:

  1. Funktionsprinzip der Ringkolbenpumpen-Technologie.
  2. Erhöhung der Anlagenzuverlässigkeit durch Trockenlaufsicherheit der Pumpe
  3. Kostenersparnis durch pumpeneigene Leitungsentleerung vor dem eigentlichen Spülprozess

Referent: Rudolf Voland | PSG/Mouvex

66 Jahre alt. Verheiratet, 2 Kinder, 2 Enkel. Maschinenbaustudium in Moskau mit Abschluß als Diplomingenieur für Maschinenbau. Verschiedene Funktionen im Verkauf von Baumaschinen, Kompressoren und Pumpen. U.a. Verkaufsleiter und Prokurist bei Ingersoll-Rand Deutschland. Seit 2002 als Regionalmanager bei Mouvex und PSG tätig. U.a. verantwortlich für den Auf- und Ausbau eines Händlernetzes in den DACH-Staaten, den Direktvertrieb an Schlüsselkunden und Anlagenbauer. Nun teilzeitangestellt u.a. für Schulungen von neuen Kollegen und Händlern sowie das strategische OEM-Geschäft in Deutschland.

14:45 Uhr
Steigerung der Verschleiß- und Schwingfestigkeit korrosionsbeständiger Stähle in Pumpenanwendungen mehr
Sobald aggressiv wirkende Medien befördert werden müssen, kommen korrosionsbeständige Stähle als Pumpenwerkstoffe zum Einsatz, die jedoch ein limitiertes Verschleiß- und Schwingverhalten aufweisen.
Mit dem thermochemischen Oberflächenhärten (<500°C) Kolsterisieren® und S³P ADM ist es möglich, die Verschleißfestigkeit von korrosionsbeständigen Stählen zu verbessern ohne die Korrosionsbeständigkeit zu verlieren. Hierbei wird die äußerste Werkstoff-Randschicht mittels Diffusion hoher Konzentrationen an Kohlenstoff und/oder Stickstoff modifiziert.
Im Rahmen des Vortrags werden diese Technologie sowie aktuellste Ergebnisse zu Umlaufbiege-Ermüdungstests in salzhaltiger Umgebung und Kugel-Scheibe-Versuchen im Trockenlauf vorgestellt. Die Untersuchungen zeigten ein deutlich verbessertes Schwingverhalten unter korrosiver Belastung und eine um den Faktor 10 geringe Verschleißrate.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Einführung in die Niedertemperatur-Oberflächenhärtung Kolsterisieren®
  • Untersuchungsergebnisse zur verbesserten Verschleiß- und Schwingfestigkeit
  • Anwendungsmöglichkeiten für die Pumpenindustrie

Referent: Alexandra Friedrich | Bodycote Specialist Technologies GmbH

Master-Studium „Material Science“ an der Universität Augsburg mit Schwerpunkt korrosionsbeständige Stähle und Korrosion; seit 2016 Anwendungs- und Entwicklungsingenieurin bei Bodycote Specialist Technologies (S³P) im Technical Service Center, das Kunden mit Edelstahl-Anwendungen technisches Know-how und Entwicklungsunterstützung bietet.

15:10 Uhr
Kaffeepause // Networking und 2. Ausstellungsrundgang
16:15 Uhr
Keramische Spalttöpfe – Garanten für Sicherheit und Energieeffizienz im Pumpenbau mehr
Für magnetgekuppelte Kreiselpumpen sind Bauteile gefordert, die eine hohe mechanische Festigkeit, eine gute Korrosionsbeständigkeit gegenüber Säuren und Laugen und eine hohe Temperaturbeständigkeit aufweisen. Spalttöpfe aus Hochleistungskeramik bieten für diese außerordentliche Kombination von Anforderungen die passenden Werkstoffeigenschaften.
Die hohe Verschleißfestigkeit verdeutlichen diese Beispiele: nach zweijähriger Betriebszeit wurden mehrere Pumpen zur Revision ins Werk geschickt. Fördermedium war 110 °C heißes Öl mit ca. 5% Bleicherdeanteil. Sämtliche strömungsführenden Bauteile, internen Zirkulationskanäle und enge Spalte waren mehr oder weniger ausgespült oder ausgeschliffen. Am Keramikspalttopf konnten keinerlei Verschleißspuren festgestellt werden. Er konnte in die instandgesetzte Pumpe wieder eingebaut werden.
In einem weiteren Anwendungsfall lief die Pumpe trocken. Es kam zu einem Defekt der Dichtungen und der Außenmagnet rieb am Spalttopf. Bis auf eine Schleifspur mit ca. 0,4 mm Tiefe blieb der keramische Spalttopf unversehrt. Dadurch konnte die gesamte Pumpe gerettet werden; allein die Lager mussten getauscht werden. Der Spalttopf stand in diesem Anwendungsfall unter knapp 40 bar Druck.
Der Einsatz eines Spalttopfes aus FRIALIT FZM ist ein wichtiger Schritt zur Energieeinsparung und zum Umweltschutz. Aufgrund seiner Nicht-Magnetisierbarkeit werden keine leistungsmindernden Wirbelströme erzeugt und die Antriebsleistung kann um 10-15% reduziert werden. Durch die Herstellung immer größerer keramischer Spalttöpfe mit speziellen Geometrien kann die Energieeffizienz weiter optimiert werden.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Höhere Sicherheit durch keramische Spalttöpfe
  • Vorteile durch keramische Spalttöpfe
  • Energieeffizienz

Referent: Sandy Hänsler | KYOCERA Fineceramics Solutions GmbH

Studium 2003-2008 Keramik-, Glas- Baustofftechnik an TU Bergakademie Freiberg

1)Entwicklungsingenieurin bei Deutsche Steinzeug & Cremer AG

2) Nachwuchsingenieurin bei Pilkington NSG Group

3) Technischer Vertrieb seit 2013 im Bereich Hochleistungskeramik und seit 2017 für Friatec/Kyocera tätig

16:40 Uhr
Evolution mikro – Kleinstmengendosierung im Hochdruckbereich dank innovativer Antriebstechnik mehr
Die klassische Dosierpumpe bietet bei Kleinstmengendosierung bei < 1 l/h bei 100 – 400 bar noch deutlichen Optimierungsbedarf hinsichtlich Präzision und Kontinuität der Dosierstroms.
Um die Einsatzmöglichkeiten für die aktuelle Membrandosierpumpentechnik zu erweitern, gilt es, neue Antriebssysteme, wie die Linearmotortechnik, zu nutzen. Als elektrische Antriebseinheit, die ohne jegliche Mechanik die oszillierende Förderbewegung der Dosierpumpe direkt auf den Verdränger überträgt, so dass hierbei hochdynamische Bewegungen mit höchster Präzision und individuellem kinematischen Profil ausgeführt werden können, ist die Linearmotortechnologie für Membrandosierpumpen nicht nur eine Erweiterung bestehender Technik, sondern eine echte Innovation, um die Einsatzgrenzen der Pumpen neu zu definieren und eine optimale Anpassung des Pumpensystems an individuellen Forderungen des Kunden zu ermöglichen

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Innovative Antriebssysteme mit Linearmotortechnik
Referent: Bernd Freissler | ProMinent GmbH

Ausbildung: 1982 – 1986 Maschinenbau-Studium an der FHT Mannheim

Berufserfahrung: 1986 – 1990 Konstruktionsingenieur / Gruppenleiter für Großgeräte bei ProMinent GmbH

1991 Produktmanager für Motordosierpumpen (konzernweit) bei ProMinent GmbH



2008 Produktmanager für Prozesspumpen (Schwerindustrie) bei ProMinent GmbH

Branchen: Öl – Gas – Chemie – Petrochemie, Allgemeine Hochdruck-Anwendungen in der Industrie

17:05 Uhr
3D-CFD-Strömungssimulationen von Pumpen im modernen Maschinenbau – der digitale Zwilling im Technikum 3D mehr
Neben Möglichkeiten und Grenzen von 3D CFD Strömungssimulationen werden explizite Beispiele aus der Kunststofftechnik und vor allem dem Pumpenbau gezeigt. Durch dreidimensionale Berechnungen der Strömungen in Pumpen können beispielsweise sehr einfach Totzonen, Kavitationen oder Pulsatio-nen ermittelt und wichtige Kennlinien wie die Pumpenkennlinie dargestellt werden.

Es folgen Beispiele, was mithilfe von einem sogenannten digitalen Zwilling einer Pumpe möglich ist. Neben Änderungen der Geometrie können auch unterschiedliche Verfahrensparameter oder Medien schnell und einfach am Computer ausgewählt werden, um noch vor der Produktion einen Eindruck der Geometrie zu gewinnen.

Es folgt ein Impuls zum Thema Machine-Learning und neuronale Netze, um das optimale Modell oder die optimale Geometrie einer Pumpe für die Anforderungen eines bestimmten Prozesses zu definieren.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • CFD Simulationen – ein Überblick über Möglichkeiten und Grenzen
  • StrömungsRaum – der digitale Zwilling der Pumpe
  • Wo es hingeht – neuronale Netze und Machine-Learning

Referent: Dr.-Ing. Tobias Herken | IANUS Simulation GmbH

06/2011 – 09/2015 Universität Paderborn

Promotion zum Doktor der Ingenieurswissenschaften (Dr.-Ing.)
Institut für Kunststofftechnik

10/2005 – 05/2011 Universität Paderborn

Diplomstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen Vertiefung in Kunststoff- und Verfahrenstechnik Abschluss: Diplom Wirtschaftsingenieur (Dipl.-Wirt.-Ing.)

Studiengang Technomathematik, Vertiefung in angewandter Mathematik und Numerik Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studiengang Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen Fächer: Mathematik und Sport Abschluss: 1. Staatsexamen Beruflicher Werdegang

Seit 10/2015

Geschäftsführer der IANUS Simulation GmbH sowie Geschäftsleitung des Geschäftsgebietes CFD

06/2011 – 09/2015

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunststofftechnik der Universität Paderborn

Stellvertretender Oberingenieur (seit 03/2014)

Projektleitung des SIGMA-Industrieprojektes (02/2012 – 02/2014)

Derzeitige Tätigkeit:

Seit 10/2015

Geschäftsführer der IANUS Simulation GmbH sowie Geschäftsleitung des Geschäftsgebietes CFD

17:30 Uhr
Zusammenfassung 1. Tag und Diskussion
18:30 Uhr
Abendveranstaltung in den Burggaststätten der Festung Marienberg

Mittwoch, 20. November 2019

08:30 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Ausstellung
09:00 Uhr
Eröffnung 2. Tag
Referent: Dr. Jörg Kempf | PROCESS, Vogel Communications Group
09:05 Uhr
Keynote: Elektrostatik – unbekannte Gefahr für Schüttgüter und Fluide mehr
Die Förderung von Schüttgütern, aber auch von Fluiden können elektrostatische Aufladungen hervorrufen.
Dieses Phänomen kann in der verarbeitenden Industrie durch ungewollte Entladungen zu Zündquellen in explosiven Atmosphären führen, weshalb dann aufwendige Maßnahmen mit den entsprechenden Kosten zu zusätzlichem  Explosionsschutz führen.
Elektrostatische Aufladungen können aber auch in der Mess- und Regeltechnik für Probleme sorgen, da es hier zur Beeinflussung durch „Elektrostatische Störungen“ kommt.
Diese Störungen können entweder durch direkten Einfluss von elektrostatischen Aufladungen, die sehr hohe elektrische Felder zur Folge haben, auf die Elektronik innerhalb von Sensoren führen, oder auch die Kommunikation zwischen Steuergeräten und Sensoren, die entweder Kabelgebunden oder Drahtlos bestehen, gestört werden.
Zukunftsweisend werden Sensoren für das Internet of Things (IoT) angeboten, die mit dem neuen Funkstandart (5G) sogar Echtzeitdaten übermitteln sollen, die aber gerade durch elektrische Störungen, zu welche die elektrostatischen Aufladungen mit ihren hohen Feldstärken zählen, erheblich anfälliger als drahtgebundene Übertragungen sind.
Aber nicht nur Probleme bezogen auf elektrisch auswirkende Störungen können elektrostatische Aufladungen haben, sondern auch Funkenentladungen innerhalb der Transportwege wie z.B. in Filtern können Material und Transportmedien beschädigen.  
In dem Vortrag werden Beispiele aufgezeigt, wie elektrostatische Aufladungen durch Medientransporte, entweder durch pneumatische aber auch Förderung mittels  Pumpen, entstehen können.
Im Vortrag werden Beispiele und Lösungen aufgezeigt und zur Diskussion gestellt, um eine Sensibilisierung der Teilnehmer des Forums herauszufordern.

Referent: Ralf Jahn  | Bergische Universität Wuppertal

Ralf Jahn war nach seiner Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker bis 1988 im Anlagenbau in der Instandhaltung tätig. Berufsbegleitend hat er 1986 bei der Handwerkskammer Düsseldorf die Meisterprüfung im Elektrohandwerk abgelegt. Von 1989 bis 2000 war er im Bereich der Werkzeugmaschinenindustrie als Servicetechniker im Einsatz. Von 2001 bis 2017wurde er erst als Hotliner, dann als Einsatzleiter und ab 2014 als Serviceleiter bei der DMG Mori AG beschäftigt. In dieser Zeit hat er berufsbegleitend seine Studien als Diplom-Ing. (FH) und als Master of Science in der Mechatronik erfolgreich absolviert. Ab 2018 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergischen Universität Wuppertal an der Fakultät Maschinenbau und Sicherheitstechnik am Lehrstuhl Methoden der Sicherheitstechnik/Unfallforschung. Er forscht dort an den Phänomenen der Elektrostatik im Bereich des Explosionsschutzes.

09:50 Uhr
kurze Pause // Aufteilung in die Foren
10:00 Uhr
Betreibervortrag: Sicheres Betreiben von Pumpen
im Ex-Bereich mehr
Der Planer/Anwender/Betreiber bewertet und wählt die Kombination Pumpe + Dichtungskonzept + Lagerung + Schutzkonzept und muss in der Lage sein
  • potentiellen Zündquellen zu erkennen,
  • die Kritikalität der potentiellen Zündquelle zu ermitteln und
  • mit welchem Schutzkonzept die Kritikalität gesenkt werden kann.
Umsetzung der BetrSichV - Instandsetzung/prüfpflichtige Änderungen von Kreiselpumpenaggregaten

Referent: Josef Lehner | InfraServ Gendorf Technik GmbH

Berufsausbildung an der HTL in Steyr, Fachrichtung Maschinenbau, Motoren- und Kraftfahrzeugbau. Von 1979 bis 1991 in der Hoechst AG in der Konstruktion und Betriebsbetreuung, anschließend bis 1997 als Leiter der Fachstelle Pumpen tätig. Seit 1998 in der InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG und seit 2011 in der InfraServ Gendorf Technik GmbH in gleicher Funktion beschäftigt. Mitglied im "Arbeitskreis Pumpen in der Chemie" und Vortragender bei der Ausbildung zum Pumpenfachingenieur.

10:25 Uhr
Implementierung hygienegerechter Hochdruckmembranpumpen in überkritische Industrieprozesse – Kontinuierliche Produktions- und Umweltsicherheit mehr
Überkritische Fluide rücken zunehmend in den Fokus nachhaltiger Prozessführung für die Kosmetik-, Pharma-, Nahrungsmittel- und Umwelttechnik. Dabei sind die häufigsten Anwendungen überkritische Verfahren mit CO2, das als wesentliches Lösungsmittel eingesetzt wird. Wirtschaftliche- und ökologische Auswirkungen von überkritischer Extraktion (SFE) und überkritischer chromatografischer Aufreinigung (SFC) werden bei der Implementierung in unterschiedliche industrielle Produktionsprozesse (>10.000l/h; > 200bar) im Vortrag beispielhaft betrachtet. Überkritische Flüssigkeiten wie CO2 nutzen die hohe Löslichkeit und Selektivität sowie schnelle Massenübertragung mit kaum Auswirkung auf empfindliche Produktbestandteile (z.B. Biomoleküle) bei einer kritischen Temperatur von 31°C und einem kritischen Druck über 73,8 bar (prozessspezifisch). Die Massenübertragungseigenschaften sind vergleichbar mit denen innerhalb der Gasphase gekoppelt mit einer flüssigkeitsähnlichen Dichte, die ideal für chromatografische Trennprozesse ist. Die Verwendung von CO2 bietet zusätzliche Vorteile, da CO2 im Vergleich zu klassischen Lösungsmitteln kostengünstig, inert, nicht entzündlich und damit problemlos im Prozess rezirkuliert werden kann. Nur wenn ein Lösungsmittelanteil beigemischt werden muss, sind zusätzliche destillatorische Prozessschritte notwendig (Fallfilmverdampfer). Auch in der Umwelttechnik werden Wertstoffe von flüssigen Mehrkomponenten-Mischungen mittels überkritischen Prozessen separiert. Dies setzt etabliertes Hochdruck-Prozessequipment und bereits bewährte Membranpumpentechnik voraus.
Das robuste und zuverlässige Scale-up dieser überkritischen Prozesse vom Labor (Methode) über den Pilot- in den Produktionsmaßstab (oft GMP) bleibt jedoch weiterhin eine technische Herausforderung. Bereits während der Prozessentwicklung werden daher hermetisch dichte Membranpumpen vorgesehen, um die geforderte Anlagenleistung später zu garantieren. Diese Art der Pumpen haben sich aufgrund dieser Skalierbarkeit über die Jahre als Standard auch für den kontinuierlichen Produktionsbetrieb bewährt. Dabei sind grundlegende hydraulische Berechnungen der Prozessumgebung sowie langjährige Erfahrung bei der Auslegung von Hochdruckpumpen für die Implementierung in 24/7 Betriebsweisen für Anlagen für SFE-, SFC- und SMB- (kontinuierliche Chromatografie)-verfahren erforderlich. Darüber hinaus sind die besonderen Anforderungen an das hygienegerechte Design und Dokumentation im GMP-Umfeld dieser regulierten Industrien zu berücksichtigen. Die besonderen Eigenschaften von hermetisch dichten Membranpumpen eröffnen über die vorgestellten Applikationsbeispiele die Möglichkeit, auch andere überkritische Anwendungen zu bedienen, wie Flüssigkeitsreaktionen, Partikelformulierung (Sprühtrocknung) und Oberflächenreinigung.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • - Sichere Hochdruckmembranpumpentechnik für flüssiges CO2 in überkritischen industriellen Prozessen
  • - Applikationsbeispiele SFE/SFC (überkrit. Extraktion und Chromatografie)
  • - Hygienegerechtes Pumpendesign und Dokumente für GMP-Anforderungen

Referent: Dr.-Ing. Hans-Joachim Johl | LEWA GmbH

Dr. Hans-Joachim Johl leitet das Produktmanagement bei LEWA für den Bereich Life Sciences/Sterile Verfahrenstechnik. Mit 25 Jahre Prozess- und Anwendungserfahrung im Bereich Pumpen & Systemen bei LEWA erforscht und entwickelt er neue Märkte und Applikationen für zukünftige Produkte und Dienstleistungen. Dies oft zusammen mit Kunden in den unterschiedlichen Industriezweigen, vornehmlich in den regulierten Branchen Pharma und Food.

Nach Abschluss des Dipl.-Ing. in Verfahrenstechnik an der Universität Stuttgart begann Dr. Johl 1988 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik in Stuttgart zu arbeiten. 1996 promovierte er in Verfahrenstechnik auf dem Gebiet der Bioprozesstechnik. Dr. Johl begann 1994 eine Anstellung bei der LEWA GmbH im Bereich des Anlagenbaus.

10:50 Uhr
Kaffeepause // Networking und 3. Ausstellungsrundgang
11:30 Uhr
Mit der Pumpe ins digitale Zeitalter: Ganzheitliches Wartungskonzept mit Online Condition Monitoring für effizienten Pumpenbetrieb mehr
Die Digitalisierung hält zunehmend auch Einzug in die Prozessindustrie. Obwohl Pumpen elementar für den Produktionsprozess sind, wird bislang einer systematischen Wartung wenig Beachtung geschenkt. Meist wird die Pumpe in regelmäßigen Zyklen prophylaktisch gewartet. Oder aber sie wird bei Ausfall gegen eine Redundanzpumpe getauscht.
In diesem Beitrag wird ein ganzheitliches Konzept zur effizienten Wartung und Sicherung der Verfügbarkeit von Exzenterschneckenpumpen vorgestellt, das die Belange aller Anwendergruppen und deren Randbedingungen berücksichtigt. Das Konzept beinhaltet Werkzeuge zur effizienten Wartung und zur zeitgemäßen Ersatzteilbeschaffung. Online Monitoring – ob vor Ort oder in der Cloud – und eine auf die Besonderheiten der Exzenterschneckenpumpe zugeschnittene Service Plattform runden das Konzept ab. Praxisbeispiele zeigen die Möglichkeiten und Vorteile des Konzepts auf.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Zeitgemäße Wartung von Exzenterschneckenpumpen
  • Online Condition Monitoring und Optimierung des Pumpenbetriebs

Referent: Dr. Christian Brehm  | SEEPEX GmbH

Dr. Christian Brehm studierte Informationstechnik in Kaiserslautern und Oulu, Finnland, und promovierte im Bereich der Mikroelektronik für Mobilkommunikationssysteme. Nachdem er bei KROHNE Messtechnik mehrere Positionen rund um die Feldgerätekommunikation innehatte, ein Testlabor aufbaute und in Arbeitskreisen verschiedenster Organisationen tätig war, wechselte er 2017 zu SEEPEX nach Bottrop. Dort ist er als Produktmanager für die Produktgruppe Digital Solutions zuständig. Basierend auf dem Austausch mit internationalen Kunden definiert er die neuen Produkte und sorgt für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Lösungen. Durch seine Mitarbeit in Arbeitsgruppen und die Zusammenarbeit mit anderen Firmen setzt er sich auch für die Standardisierung der Industrie 4.0 Schnittstellen für Pumpen ein.

11:55 Uhr
Wie automatische Schwingungsdiagnose die Pumpenwartung unterstützt und verbessert mehr
Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • White Paper mit dem Thema: "Optimierung der Effizienz eines Zustandsüberwachungs-programms Dank eines Expertensystems mit einer Vertrauensindikator-Anzeige
  • Ein Überblick über die Entwicklung von Expertensystemen und automatischer Diagnose
  • Ausführliche Beschreibung der besten Alternative zur Verbesserung der Effizienz eines Zustandsüberwachungsprogramms

Referent: Markus Scholten | ACOEM GmbH
12:20 Uhr
Standzeit rauf - Ersatzteilbedarf, Wartungsaufwand und Energiekosten runter – Intelligente und adaptive Pumpentechnik zum Nutzen des Betreibers mehr
Herausforderung: Verschleiß an Förderelementen

Durch mineralische Anteile im Fluid verschleißen die Förderelemente einer Exzenterschneckenpumpe stetig. Im Speziellen unterliegt der Rotor einem kontinuierlichen Materialabtrag. Typische Gegenmaßnahmen sind Hartstoffbeschichtungen. Standzeiten von nur 3000 bis 4000h bei stark abrasiven Medien sind keine Seltenheit.


Technische Lösung: iFD-Statortechnologie und xLC-Statoreinstell-Einheit

Der Aufbau des iFD-Stators, der die Basis der xLC-Einheit darstellt, wird kurz erläutert. Die Trennung des Elastomers vom Mantel ermöglicht es, das Elastomer in axialer Richtung mit Hilfe der xLC-Einheit zu stauchen, um dadurch den Statorquerschnitt zu verengen. Die Vorspannung zwischen Rotor und Stator wird über die gesamte Statorlänge wieder auf das Ausgangsniveau, vor dem Verschleiß, gebracht.


Verschleißkompensation mit Hilfe der xLC-Einheit.

Mit der manuell betätigten xLC-Einheit kann der Verschleiß an den Förderelementen einer Exzenterschneckenpumpe kompensiert werden. Die volle Leistungsfähigkeit wird wieder hergestellt. Dazu sind bis auf den Einbau der neuen Komponente keine weiteren Veränderungen an der Exzenterschneckenpumpe notwendig. Ein Retrofit auch an alten Pumpen ist jederzeit möglich. Eine Standzeitverlängerung bis Faktor 3 stellt sich ein. Ein Praxisbeispiel eines Referenzkunden belegt dies.


Zusätzlicher Nutzen: 1. Reduzierter Wartungsaufwand, geringere Stillstandzeiten

Vorrausschauende Wartung wird möglich, da die Verschleißreserve an einer Skala abgelesen werden kann. Durch die längere Standzeit der Förderelemente verlängert sich MTBF deutlich. Kürzere Stillstandzeiten des Prozesses durch geplante Wartung werden möglich, da der Wartungszyklus auf den Prozess abgestimmt werden kann.


Zusätzlicher Nutzen: 2. Energieeinsparung durch xLC.select Automatik

Das xLC.select Gerät arbeitet autark, algorithmenbasiert mit Hilfe von Sensoren und Aktoren. Je nach Betriebspunkt kann die Betriebsvorspannung immer am Optimum eingestellt werden, ein geringeres Reibmoment bietet Energieeinsparpotentiale im zweitstelligen Bereich. Die Verschleißreserve wird erkannt, digitalisiert und kann für „Predictive Maintenance“ in der Cloud verfügbar gemacht werden.


Resüme

Intelligente und adaptive Pumpentechnik zum Nutzen des Betreibers.

Referent: Mikael Tekneyan | NETZSCH Pumpen & Systeme GmbH

Mikael Tekneyan studierte an der Fachhochschule München Maschinenbau. Sein Diplom legte er 1997 ab. Ab 2000 bei NETZSCH Pumpen & Systeme als Entwicklungsingenieur und Projektleiter im Bereich Produktentwicklung tätig. Seit über einem Jahr Teamleiter im Bereich F&E-Exzenterschneckenpumpen.

12:45 Uhr
Mittagspause // Networking
14:00 Uhr
Wirtschaftlichkeit von Pumpen – was gilt es zu beachten? mehr
Im Vortrag wird der Austausch von Reinwasserpumpen dargestellt und besprochen. Anhand dessen soll den Teilnehmern aufgezeigt werden,
welche Möglichkeiten sie haben, um energieeffiziente Investitionen zu tätigen und wie sich diese unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten verhalten (wann amortisiert sich die Investition).
  • Möglichkeiten für energieeffiziente Investitionen
  • Wirtschaftliche Gesichtspunkte
  • Zeitpunkt der Amortisierung von Investitionen

Referent: Uwe Schmidt | ANDRITZ AG

Uwe Schmidt ist 56 Jahre alt und blickt auf 32 Jahre Berufserfahrung im Vertrieb von technischen Produkten zurück.

14:25 Uhr
Neue Wege des automatisierten Lebenszyklus-Managements für Maschinen mittels IIoT mehr
Konservative Zustandsüberwachung

Bisher erfolgt die Zustandsüberwachung von z.B. rotierenden Maschinen i.d.R. in Form von zeitaufwendigen manuellen Inspektionen als Kurzzeitaufnahme vor Ort durch Fachpersonal.

Das IIoT schafft neue Möglichkeiten

Im Zuge des IIoT ergibt sich die Möglichkeit, eine dezentrale und stetige Messdatenaufnahme mit einer örtlich unabhängigen zentralen Auswertung über die Cloud zu verknüpfen. Als Beispiel seien hier schwer zugängliche Offshore-Windparks genannt. Je nach Applikation ist die dabei zu übertragende Rohdatenmenge von z.B. Schwingungssignalen jedoch enorm und bremst oft die Leistungsfähigkeit.   

Mit „Edge-Computing“ zum Erfolg

Der Ansatz einer „verteilten Intelligenz“ reduziert die zu übertragende Datenmenge auf das Wesentliche und ermöglicht eine leistungsstarke lückenlose Online-Überwachung von Industrieanlagen mit einem zentralen cloudbasierten Auswertesystem, das automatisch und sehr frühzeitig eigenständig Anomalien erkennt und als effektives Frühwarnsystem wirkt.          


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Zustandsüberwachung via IIoT mit Edge-Computing
Referent: Torsten Naubert | Distence Oy

• Studium der Physik in Dortmund und Essen mit Abschluss Diplom Physikingenieur in 1992

• 1994-1997 bei der IBG Automation GmbH tätig als Projektingenieur Automatisierungstechnik

• 1997-2017 bei der Vogelsang & Benning GmbH tätig als Vertriebsingenieur für Prüfstandslösungen

• seit 2017 Inhaber und Geschäftsfüher der TORNATEC GmbH, Fokus: We Develop Technical Partnerships mit Partnerfirmen rund um das Thema Antriebstechnik und Pumpen (Condition Monitoring via IIoT, Komplettprüfstände und elektrische Prüfstandsversorgungen, CFD Strömungssimulation als Dienstleistung etc.)

14:50 Uhr
Abschluss-Keynote: Digitalisierung von Prozesskomponenten und Anlagen
Referent: Prof. Dr.-Ing. Eberhard Schlücker | Universität Erlangen-Nürnberg

Since Feb. 2018 Member of the EU-Academy of Science

Since 2012 Founder and Coordinator of the Masterstudy "International Projekt Managment"

Since 2010 Chairman of the EU Working Group fpr High Pressure Process Technology Full professor, head of the Institute of Process Machinery and Systems Engineering, University of Erlangen-Nuremberg

1997-2000: Authorized signatory, LEWA GmbH, Leonberg

1995-1997: Head of Department R&D, LEWA, Leonberg

1993: Ph.D. thesis 1989, Chemical Engineering, University Erlangen-Nuremberg

1978 - 1984: Engineer for research, at Lewa, Leonberg

1978: Ing. grad. Mechanical Engineering, Technical College Heilbronn

1974: Qualification as skilled worker in machinery

15:15 Uhr
Abschlussdiskussion
15:30 Uhr
Ende der Veranstaltung

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